Fahrschule Zweifel GmbH


Handicap - Neuropsychologische Fahreignungsgutachten


Der Gedanke

Mobilität ist ein menschliches Grundbedürfnis, Ihren großen Stellenwert erkannt man erst, wenn sie eingeschränkt ist.

Gesundheitliche Gründe oder Unfälle können zu einer Einschränkung oder sogar zu einem Verlust der Fahreignung führen.

Zusammen mit verkehrsmedizinisch qualifizierten Ärzten und Psychologen haben wir uns auf die Vorbereitung und Durchführung von Fahreignungsgutachten (Fahrproben, Fahrverhaltensbeobachtungen und kraftfahrtechnischen Gutachten bei Mobilitätseinschränkungen) spezialisiert.

Unser Bestreben ist es, Sie mit maximaler Sicherheit individuell und zielgerichtet zu betreuen. Diskretion, Respekt und Geduld stehen bei uns im Vordergrund

Unser Angebot

Neuropsychologische Fahrtauglichkeitsbegutachtung

In äußerlich neutralen Fahrzeugen mit Automatik- oder Schaltgetriebe bieten wie umfassende auf Sie gerichtete Fahrprogramme an und begleiten Sie bis zur Fahrprobe oder Fahrverhaltensbeobachtung. Unser Ziel ist es, die aus einer Schädigung oder Erkrankung des Gehirns resultierenden Beeinträchtigungen der Fahreignung zu erkennen und zu beseitigen oder auszugleichen.

Unser Angebot umfasst:     + Beratungsgespräche     + Zusammenarbeit mit Ärzten, Neuropsychologen und Physiotherapeuten     + praktisches Fahrtraining     + Fahrproben und Fahrverhaltensbeobachtungen     + Handhabung eventuell notwendiger Fahrzeugumbauten     + Beurteilung der Fahreignung durch schriftliche, gutachterliche Stellungnahme

Es richtet sich in erster Linie an menschen mit nachfolgenden Krankheitsbildern:     + Schlaganfälle     + Schädelhirnverletzungen     + Tumore     + Einschränkungen nach Hirnoperationen     + körperliche Einschränkungen     + Angstzustände nach Verkehrsunfällen

Die Erforderlichkeit

Warum ist eine Fahrprobe notwendig?

Laut §38 Fahrerlaubnisverordnung (FeV) ist der Inhaber einer Fahrerlaubnis nach einem seine Fahrtauglichkeit einschränkendem neurologischen Befund verpflichtet, eigenverantwortlich seine Kraftfahreignung in Form von Therapiegesprächen und gegebenenfalls einer Fahrprobe unter Beweis (Vorsorgepflicht) zu stellen. Die Verwaltungsbehörde ordnet eine Fahrverhaltensbeobachtung nach §2.15 StVG an.

Was bedeutet Kraftfahreignung?

Kraftfahreignung ist die Physische und psychische Voraussetzung, ein Kraftfahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr sicher führen zu können.

Was kann die Fahreignung einschränken:     + Schädigungen des Nervensystems     + Kognitive Beeinträchtigungen     + Psychische (geistige) Störungen       + Bewegungseinschränkungen

Welche Konsequenzen können bei der Verletzung der Vorsorgepflicht auftreten?

Eine Leistungserbringung von Kfz-, Haftpflicht- und Unfallversicherungen ist in der Regel bei der Verletzung der Vorsorgepflicht (grob fahrlässiges Verhalten) ausgeschlossen. Im Schadensfall ist der Versicherung der Einblick in Krankenakten möglich. Ein Leistungskürzung oder auch ein Leistungsausschluss und Regresspflicht können die Folgen sein.

Der Ablauf

Ablauf der praktischen Fahrten und die abschließende gutachterliche Stellungnahme

In einem Erstgespräch werden die möglichen Trainingsmethoden und das zu erreichende Ziel erarbeitet. Es wird sichergestellt, welche zusätzlichen Schritte (z.Bsp augenärztliche Untersuchungen) notwendig sind.

Bei den praktischen Fahrten, gegebenenfalls mit den individuell notwendigen Fahrzeugumbauten, werden folgende Parameter durch geeignete Fahraufgaben geübt und die Anforderungen an den Probanten schrittweise erhöht:      + Belastbarkeit     + Orientierungsfähigkeit     + Aufmerksamkeits- und Konzentrationsvermögen     + optische Wahrnehmung     + Umgang mit Fahrzeugumbauten (Linksgas, Funktionsdrehknopf etc.)     + Einsicht- und Kritikfähigkeit

Anschließend findet die Fahrprobe (rechtlich geschütze und standardisierte Hamburger Fahrprobe) statt. Die gutachterliche Stellungnahme zur Fahrprobe stellt eine ergänzende Aussagekraft zu ärztlichen und psychologischen Stellungnahmen dar und bildet den Abschluss des Fahreignungsgutachtens.